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Video Der unglaublich eindrucksvolle Start der Mountain Attack
569 Teilnehmer am Weg...
... auf den Berg hinauf
Jeder einzelne der Teilnehmer hat ein Ziel: den Berg...
... zu attackieren!!
Gipfel in Sicht
Die Mountain Attack in Saalbach ist nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die Zuschauer immer wieder ein besonderes Spektakel
Unser bester Österreicher der Mountain Attack mit eigenem Fanclub: Hans Wieland
Hans Wieland (AUT), Guido Giacomelli (ITA), Lex Konrad (GER)
Catherine Mabillard (CH), Francesca Martinelli (ITA), Simone Hornegger (AUT)
Rennbericht Mountain Attack in Saalbach vom 16.1.09

Von: Karl Posch 16.01.2009
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Saalbacher Mountain Attack – wie alle Jahre ein ganz spezielles Erlebnis. Ein Gewurle von Tourengehern aus allen Ecken Österreichs und den angrenzenden Ländern. Sensationell, was sich hier immer wieder abspielt. Auch fast schon gewohnt das Kaiserwetter, das zur Attacke zugehört: wunderbares Winterwetter, heuer nichtmal so extrem kalt.
 
Am Dorfplatz von Saalbach sammelten sich auch heuer mit 569 Teilnehmern wieder die Massen beim größten Österreichischen Tourenskirennen . Einzigartig, dass sich hier immer wieder unter die Fast-Profis viele „ Normalos“ mischen. Puntk 16:00 Uhr dann das Startkommando von der Bühne des ORF Salzburg, hunderte Teilnehmer zwängten sich über die Laufpassage zum Fuße des Schattberg.
 
Heuer waren die Karten auf der Königsdistanz trotz aller Serie doch irgendwie anders gemischt, was die Favoriten betrifft. Seriensieger Andi „Ringo“ Ringhofer hatte ja zu Saison seinen Rücktritt bekannt gegeben und war als Moderator im Zieleinlauf tätig. Altmeister Martin Hornegger begleitete seine Frau Simone, aber wie erwartet ohne Startnummer. Von den Siegern der vergangenen Jahre blieb also nur Guido Giacomelli übrig. Stark favorisiert war allerdings auch Hans Wieland (Team Suunto) aus Tamsweg, der nach einem gesundheitlichen Durchhänger wieder voll drauf war und durchaus zu jeder Schandtat bereit war.
 
Am Beginn des Schattbergs warf sich Giacomelli gleich ins Zeug, und setzte sich gleich an die Spitze. Dicht gefolgt von einer Gruppe mit Wieland, Rene Fischerund dem amtierenden Deutschen Meister Lex Konrad. Giacomelli konnte bis am Schattberg-Gipfel dank taktisch klugen Einsatzes seiner Harscheisen einen Vorsprung von über 2 Minuten aufbauen! Wieland gab sich aber noch nicht so schnell geschlagen, holte zum Gegenangriff aus und kam bis auf 30 Sekunden am Westgipfel wieder an Giacomelli heran. Dann aber startete der Italiener durch, vergrößerte sukzessive den Abstand wieder und konnte schließlich mit 2:32 Stunden tatsächlich als Sieger finishen. 2. Hans Wieland (Rückstand ca. 2 Minuten), 3. Lex Konrad mit 14 Minuten Rückstand (!) auf Wieland und 4. Rene Fischer.
 
Die Langdistanz der Damen beendete die Italienerin Francesca Martinelli in als Siegerin, trotz eines „Verfahrers“ in Hinterglemm. Sie siegte vor der Schweizerin Catherine Mabillard. Beide konnten die Österreichische Grand Dame des Skitourensports, Simone Hornegger, auf Distanz halten, die als 3. finishte.
 
Auf der Kurzdistanz fightete Hans Lainer (Hagan-Martini-Rennteam) mit dem Italiener Ivo Culcian über die gesamte Strecke bis in den Zielschlauch…beide wurden schließlich wegen es harten Fights und nach einer kurzen Diskussion im Ziel mit einer Zeit von 1:42 ex-Aequo gewertet! Der Innsbrucker Martin Bader (ÖAV Sektion Innsbruck) wurde mit 3 Minuten Rückstand 3., 4. Wurde Kuhar Nejc aus Slowenien, 5. Tom Wallner aus Bischofshofen (Hagan-Martini).
 
Die Damenwertung auf der Kurzdistanz lief ausgesprochen dramatisch ab. Nach einem Harscheisen- Krimi am Schattberg konnte Lydia Prugger (Suunto Team) die Deutsche Barbara Gruber auf der Abfahrt nach Hinterglemm überholen, kam aber vor der letzten Abfahrt wieder mit Ihr auf gleiche Höhe. Kurzerhand entschlossen sich die beiden Damen, auf dieser letzten Abfahrt nichts mehr zu riskieren und Ex-Aequo ins Ziel zu fahren. In 2:00:59 beendeten die beiden schließlich das Rennen in trauter Zweisamkeit…Fairness und Sportlichkeit statt brutalem Kampf…das ist Damenhaft! Als Dritte (mit der zweitbesten Zeit) kam schließlich mit etwa 5 Minuten Rückstand Michaela Essl (Hagan-Martini-Rennteam) ins Ziel.
 
Alles in allem wieder ein Fest für Tourengeher, mit tollen Fights im Aufstieg und schnellen Abfahrten. Die Party in Saalbach läuft zur Stunde noch auf Hochtouren, und die Rennläufer beuteln sich die gequälten Muskeln bei den Klängen von Livemusik am Dorfplatz aus. Die Saalbacher Mountain Attack – ein einzigartiges Erlebnis!
 
Bilder haben wir heute noch nicht bekommen, werden wir morgen nachreichen!
 
Hier gehts zur Ergebnisliste
 
 
Links zum Thema:
www.mountain-attack.at
 
 
 

Von: Stefan Widauer [zum Profil] 17.01.2009
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Ein paar Fotos zur Attack...
Links zum Thema:
rennteam-alpbachtal.at/images/fotoalben/MountainAttack09/MountainAttack.html
 
 

 




 
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