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Alex Lugger beim Zieleinlauf
Lugger kämpft am Xaveriberg
Die Jäger der Spitzengruppe
Der spätere Sieger in der Wechselzone
Kampf um Platz 2: Klocker Wolfi gegen Heinz Verbnjak
Lesachtal: Alex Lugger triumphiert beim Heimrennen mit Streckenrekord!

Von: Werner Brugger 04.02.2008
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 Trotz dass die ursprünglich herrliche Schneelage kürzlich vom Nordföhn halbiert wurde, trotz dass die für Samstag prognostizierten 20 – 40 Zentimenter Neuschnee ausblieben, konnte der veranstaltende Bergrettungsdienst Lesachtal den über einhundert Teilnehmern/Innen beim 14. Tourenlauf gute Verhältnisse bieten.

Mit viel Mühe und Zeitaufwand hat der federführende, nimmermüde Organisator Christoph Oberluggauer mit seinen Mitstreitern von der Bergrettung Lesachtal und der freiwilligen Feuerwehr St. Lorenzen das Rennen gerettet. Ein Schneeband neben der Straße vom Tuffbad heraus war so perfekt präpariert, sodass selbst neue Skier nicht ramponiert wurden. Start: die ersten 150 HM des Aufstieges mussten am Sonnenhang von St. Lorenzen tragend absolviert werden, was den schnellen Zeiten keinen Abbruch tat.

Und nach all den Mühen der Veranstalter mühte sich auch Nationaltrainer Alex Lugger redlichst ab, um endlich den schon lange von ihm angepeilten Streckenrekord auf unter eine Stunde zu drücken. Es gelang ihm eindrucksvoll, mit 58.53,80 Minuten markierte er die schnellste Aufstiegs- (44.13) als auch Abfahrtszeit (14.10,80!). Das Rennen war stark besetzt, neben einigen österreichischen Nationalteammitgliedern waren zahlreiche Renner aus Italien und Deutschland dabei. Hinter Lugger: Wolfgang Klocker (Lienz), der mit seinen Abfahrtsqualitäten den Aufstiegszweiten und Goldeck-Sieger Heinz Verbnjak noch auf den dritten Platz verweisen konnte. Immer näher zur Spitze rückt der 22-jährige Innsbrucker Martin Bader, der lange Zweiter im Aufstieg war und erst kurz vor derWende von Verbnjak und bei der Abfahrt von Klocker abgefangen wurde. Ebenfalls mit einem starken Abfahrtsfinish konnte sich Andreas Kalss noch auf den fünften Platz „schwindeln“. Mannschaft: eine klare Beute des Atomic-Suunto-Teams in der Besetzung Verbnjak, Elmar Tritscher und Peter Oberauer. Zweite: das Hagan-Martini-Team (Klocker, Wörter, Fischer) vor dem BRD Lesachtal (Lugger, Tiefenbacher, Ortner). Beeindruckend die Zeiten von zwei „alten“ Herren: Sepp Klocker (61 Jahre) 1.16.52 ,sowie der älteste Teilnehmer, Graziano De Grignis (65!) 1.25.53,60. Die AK II wurde eine Beute des Italieners Gino Caneva, bester Österreicher der Pillerseer Georg Wörter als Zweiter (1.08.11,20) vor Paul Warum.

Damen: einmal mehr bestätigte Lydia Prugger, dass sie diesen Winter in der Form ihres Lebens ist. Prugger konnte das Rennen bereits im Aufstieg entscheiden, den fast drei Minuten Vorsprung konnte auch die abfahrtstechnisch starke DAV-Läuferin Stephanie Koch nicht mehr aufholen.Die Zeiten der beiden schnellsten Damen: 1.16.22,70 (54.50 Aufstieg), 1.17.44,80 (57.33).

Jugend/Junioren: zufrieden zeigte sich Lugger in seiner Funktion als Nationaltrainer mit den Leistungen von Martin Walder (18) und Philipp Brugger (16). Beide mit einer 1.17-er Zeit, Walder brillierte im Aufstieg (56.13), Brugger besonders mit seiner Abfahrtsleistung.

Hobbyklasse: wie immer im Lesachtal zahlenmäßig reichlich besetzt mit Mitgliedern der örtlichen Vereine. Die Durchschnittszeitwertung gewann Klaus Hohenwarter aus Kötschach.

Stimmungsvoll die Siegerehrung im Lesachtal: festlich umrahmt von der Lesachtaler Bauernmusikkapelle St. Lorenzen war offensichtlich der gesamte Ort in den Gemeindesaal geströmt, um Sieger Alex Lugger hochleben zu lassen und den praktizierenden Musikanten als Kapellmeister zu erleben. Ein Beweis für die gelungene Organisation: niemand der anwesenden Sportler/Innen verließ vor dem offiziellen Ende die Siegerehrung, man genoss die Gastfreundlich- und Herzlichkeit der Lesachtaler.
 
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