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Streckenbesichtigung
Straßenbauweltmeisterschaft in Andorra....die bauen überall Straßen hin!
Ich überlege aufgrund meiner hervorragenden Verfassung, auch bei einem Bewerb zu starten...
Die Orte hier sind richtig nett anzuschauen
Briefing und Startnummernausgabe bei den Österreichern
Keine Ahnung, was das ist....aber es hat sicher viel Geld gekostet...also ideal für Andorra
Soldeu geht schlafen und wartet auf das morgige Rennen
Weltmeisterschaft in Andorra – Tag 2 – Vorbereitung

Von: Karl Posch 28.02.2010
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„Wenn Engel reisen, wird sich das Wetter weisen“. Dieser Spruch trifft zu 100% auch auf Andorra zu. Denn kaum sind die Österreicher da, wird das Wetter gut. Während uns gestern Abend noch der Sturm um die Ohren gepfiffen ist, haben wir heute laufende Wetterbesserung, am Abend war es wolkenlos und fast windstill.
 
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Besichtigungen für die kommenden Rennen. Heute morgen wurde erst einmal die Entscheidung gefällt, wer beim Verticalrennen am Montag starten wird. Es sind dies 7 Athleten: Philipp Brugger, Michaela Essl, Alexander Fasser, Jakob Herrmann, Martin Islitzer, Lydia Prugger, Martin Weisskopf.
Wolfgang Klocker, Markus Stock und Veronika Swidrak sparen sich die Kräfte für das Einzelrennen am Mittwoch auf.
 
Die Mannschaft, die also morgen ins Rennen gehen wird, hat sich heute das Verticalrennen angeschaut. 880 Höhenmeter gilt es auf einer Strecke von 6 Kilometern zu bewältigen, die Strecke ist sehr flach. Nur im oberen Teil lehnt sie sich etwas auf. Unsere Jugendstarter haben 490 Höhenmeter auf ca. 3 Kilometern Streckenlänge vor sich, den oberen Teil der Allgemeinen Strecke. Beim Start morgen werden die Athleten assistieren, die nicht antreten, sie werden danach noch einen Ausflug auf die Singlestrecke machen. Auf der Strecke sind wir Betreuer unterwegs, um Support zu geben. Die Startzeiten: 10:30 Start der Jugend, 11:00 Uhr Start der Damen, 11:30 Start Herren.
 
Die Singlestrecke hat sich heute u.a. Markus Sock angeschaut. Die Strecke selbst ist eine Sensation, allerdings ist sie derzeit sehr gefährlich. Mehrere Tage Fön letzte Woche und der gestrige Eisregen mit starkem Wind haben die Schneeflächen mit einem eisigen Deckel versehen. Tatsächlich glänzen die Hänge hier wie bei besten Frühjahrsfirm am frühen morgen. Streckenkenntnis wird für das Rennen sehr wichtig sein, weshalb unsere Starter großes Augenmerk auf eine gründliche Besichtigung legen. Nach Gesprächen mit den Streckenchefs hier dürfte es in den nächsten Tagen wärmer werden, was die Situation deutlich entspannen würde, was die Gefahr durch abrutschen betrifft. Der leider in der Höhe wenige Schnee lässt auch viele Steine herausschauen, das ist im freien Gelände ein zusätzliches Risiko.
 
Alfred Ruff und ich haben uns unweit unserer Unterkunft heute den ersten Anstieg des Teamraces angesehen. Auch hier dieselbe Situation, glasharte und rutschige Hänge. Allerdings merkt man, sobald die Sonne herauskommt, wird’s gleich weicher. Mit etwa Glück und Sonne könnten sich die Hänge sogar noch in Firn verwandeln bis Mittwoch (Einzelrennen Erwachsene) bzw. Freitag (Teamrennen).
 
Heute ist offiziell  erstmals die Akkreditierung in Gang gekommen. Sehr professionell und freundlich, wunderbar organisiert. Die Kooperation mit den riesigen A-Hotels hier bewährt sich, denn durch die Konzentration fast aller Athleten auf einen Umkreis von 500 Metern ergeben sich viele Vorteile. Generell sind alle sehr bemüht hier, bis ins Detail ist alles durchorganisiert, sogar an Liftkarten für die Athleten wurde gedacht. Beim internen Briefing heute Abend wurden die ersten Startnummern der WM ausgegeben....Stolz bei den Athleten!
 
Übrigens: wir konnten zwar keine offizielle Aussage eruieren, aber anscheinend sind hier 700 Athleten aus 30 Nationen gemeldet! Die Stimmung ist super, nicht nur in unserem Team....jeder freut sich auf das Großereignis.
 
Morgen heißt es für alle zu Hause: das erste Mal Daumen drücken!
 
 
Links zum Thema:
www.canillo2010.org/index.php?option=com_content&view=article&id=56&Itemid=57&lang=en&limitstart=1
 
 
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