Eine Sensation hat es in Frankreich gegeben! Michi Essl hat Ihre 2. Weltcupmedaille errungen! Der Weltcup in Oz unweit der Alpe-d’Huez in Frankreich warf nach anfänglichen logistischen Probleme schließlich noch ein gewaltiger Erfolg für Österreich. Die zwei Jugendlichen Michi Essl und Philipp Brugger waren zusammen mit Trainer Alex Lugger und Betreuer Werner Brugger ja ziemlich weit vom Wettkampfort entfernt untergebracht gewesen. Insgesamt entstand der Eindruck eines sehr französischen Rennens.
Die Strecke war aber schließlich exzellent angelegt, trotz des Neuschnees der letzten Tage. Ausgesproichen schwierig, aber genau das ist gut für die Österreicher, wiss ma schon! Auf die Strecke begaben sich schließlich sowohl die beiden jungen als auch Alexander Lugger.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Michi Essl düste auf den 2. Platz zu Ihrer 2. Silbermedaille im Weltcup, Pihilipp Brugger errang den 6. Platz, Alex Lugger den 12. Platz.
Michi konnte sich vor allem in den alpinen Anstiegen absetzen und profilieren. Sie musste sich schließlich nur dem spanischen „Supergirl“ Mireia Miro geschlagen geben, die auch in der Gesamtwertung den 2. Rang hinter Laetitia Roux errang. Für Essl machte sich einmal mehr bezahlt, das sie eine reinrassige Bergsteigerin ist, je alpiner es zur Sache geht, umso besser geht’s ihr.
Philipp konnte sich auf den schwierigen Abfahrten gegenüber seinen Konkurrenten nach vorne arbeiten. Die Abfahrten waren schwer, es gab unzählige Stürze. Das taugt dem exzelenten Skifahrer Philipp! Dennoch war er nicht ganz zufrieden im Ziel, in den Aufstiegen denkt er einen Top-5 Platz vergeben zu haben.
Auch Alex Lugger warf sich auf die Rennstrecke. Zuerst um den 25. Rang unterwegs, konnte er sich konsequent nach vorne arbeiten. Während die anderen im tiefen Schnee Probleme beim Wechseln hatten und viele Stürze rissen, arbeitete unser Cheftechniker mit seiner präzisen Art das Feld auf.
Interessanterweise war dieser Weltcup einmal kein Fest der jungen, wie es jetzt schon so oft passiert. Viele junge sind abgeschlagen im Feld. Dieses Rennen war aussergewöhnlich schwierig, das dürfte der Grund für dieses Phänomen sein. Trotzdem: vor allem die Klasse der Cadets, also der 16 - 18jährigen, ist massiv und stark besetzt gewesen. Hier wird sich in dennächsten Jahrene iniges tun, da kommen sehr gute Leute nach. Vor allem auch bei unseren deutschen Nachbarn...da wirds zum aufpassen für uns. Noch haben wir nicht die Möglichkeit zu einer konsequenten Jugendarbeit...die zahlt sich aber aus, wie man bei den Deutschen sieht!
Gratulation an unsere drei Kämpfer, vor allem an Michi Essl!
Voi super, das ihr a darüber sofort einen Bericht auf der Seite habts. Bei da Deutschen Alpenvereinsseite kann man immer ewig auf Berichte und Ergebnisse warten. Xaver