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Wieland (vorne) und Klocker im ersten Anstieg heute
Hans kommt am ersten Gipfel an
Die beiden kämpfen!
Ab in die Tragepassage
Wlfi kommt aus der Tragepassage....dampfend wie ein Ross
Wolfgang rittert sich in der Abfahrt mit dem Detschen Andi Strobel
Hans ind er Abfahrt mit dem geflickten Schuh
Europameisterschaft Tambre (ITA) Tag 4 – Teamrennen

Von: Karl Posch 22.02.2009
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Was für ein wunderschönes und dramatisches Rennen heute! In wunderschöner Landschaft hattend ei Organisatoren eine Wettkampfstrecke kreiiert, die ein Wahnsinn ist! 2.390 Höhenmeter  auf etwa 20 Kilometer Streckenlänge, jeweils drei Anstiege und Abfahrten, und zwei Tragepassagen. Alles ziemlich extrem, für Österreichische Verhältnisse ausgesprochen alpin. Aber sensationell organisiert, eine tolle Mannschaft am Berg und vor allem: am höchsten Punkt etwa 2.000 Zuschauer! Ja, echt, Lautsprecheranlage, Zuschauer, wie bei einem Alpinskirennen zu Hause.
Heute gingen Wolfi Klocker und Hans Wieland für Österreich ins Rennen. Als einziges rot-weiß-rotes Team unter etwa 40 anderen Teams. Die beiden Burschen schlugen sich im Aufstieg relativ gut, obwohl es natürlich einen Wermutstropfen gab: der 12. Platz nach 1.100 hm wäre OK gewesen, wäre da nicht das deutsche Team Konrad Lex/Andi Strobel vor den unsren gewesen!
 
So ganz passte das den unsrigen nicht, und sie setzten zur Aufholjagd an. Klocker, der nach dem ersten Vollgas-Aufsteieg angeschlagen war, konnte mit großer Anstrengung mit Wieland mithalten und auch einige Teams, darunter die Slowenen und die Deutschen, überholen. Die heute ausgesprochen schwierigen Verhältnisse auf den Abfahrten kamen den beiden sehr entgegen. Es gab zwar strahlenden Sonnenschein und moderate Temperaturen (vom angesagten Schneefall war nichts zu sehen), aber dafür brutalsten Bruchharsch. Vor dem letzten Anstieg über eine extrem steile Rinne mit Steigeisen die Ernüchterung bei Hans Wieland: Schuhbruch! Der Schaft ließ sich nicht mehr fixieren. Unser Team fiel vorerst auf den 11. Platz zurück.
 
Nach dem Ausstieg aus der Rinne und vor der letzten Abfahrt spielte sich ein Drama ab. Klocker und Wieland versuchten gemeinsam, den Schaft von Wielands Skischuh zu fixieren. Mit Rucksackschnüren, und zuletzt sogar mit einem Steigfell. Team um Team kam aus der Rinne heraus, und unsere beiden kamen nicht weg. Die Zuschauer tobten, wegen der Regel „keine Hilfe von außen“ durfte den beiden aber niemand helfen. Schließlich kamen sogar noch die Deutschen vor den unseren weg, dann endlich funktionierte die Bastelarbeit halbwegs. Klocker und Wieland gurkten mehr schlecht als Recht die schwierige Abfahrt hinunter. Am Ende warte noch ein 2 km lange Skatingstrecke auf die Athleten, die die geschundenen Muskeln nochmals zum glühen brachten. Zu guter letzt finishten sie als 12. das Rennen, und seelisch gut: vor den Deutschen.
 
Schade dann aber die Erkenntnis zum Schluss: Hans kam drauf, dass seinSchuh garnicht gebrochen war, sondern dass es sich nur um eine ausgehängte Befestigung handelte…aahh! Wäre im Prinzip relativ leicht zu beheben gewesen….wenn man es schon am Berg gewusst hätte.
 
Alles in allem ein Sensations- Ergebnis, das die beiden da hingenagelt hatten. Erschöpft aber trotzdem zufrieden konnten die Ösis also den heutigen Tag mit einem Achtungsergebnis beenden.
 
Ich muss nochmal betonen: es war ein wunderbares Rennen, sensationell mit der Umgebung und den Eigenschaften. Ungalublich viele Zuschauer, wahnsinns Begeisterung und super Organisation.
 
Morgen tritt beim Einzelrennen der Jugendlichen Philipp Brugger als einziger Österreicher an. Die Chancen auf eine Top- Platzierung stehen nicht schlecht. Mal schauen….wir alle sind super guter Hoffnung!
 
Hier gehts zur Ergebnisliste

 
 
Super Burschen !

Von: Andreas Kalss [zum Profil] 22.02.2009
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Ich gratuliere euch zum 12. Platz. Was da Karl so schreibt, waren das ja geile Bedingungen und eine super Strecke. Alles Gute wünsch ich den Phillipp morgen! Andi
 
 

 




 
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