Oje, oje. Was für ein Reinfall heute…Pech auf der ganzen Linie. Der einzige Österreichische Starter beim Jugendrennen, Philipp Brugger, konnte das Rennen wegen eine Verletzung, die er sich im Rennen zuzog, nicht beenden.
Heute war erstmals das Wetter nicht mehr strahlend blau in Tambre, und es war a….kalt und windig am frühen Morgen. Das ganze Team inkl. Betreuer hatte sich an der Strecke der Jugendlichen verteilt, um Philipp Brugger mit kräftigen „Hopp auf“ den Weg zu weisen. Nach dem Start war das Rennen für Philipp gleich mal sehr schwierig, weil sehr flach. Die Langlauf-geübten unter den 80 Jugendlichen sprinteten da gleich mal Vollgas davon. Philipp ließ sich dadurch aber nicht davon abbringen, gleich wieder nach vorne zu stürmen. Im ersten Anstieg konnte er sich gleich unter den ersten 10 etablieren, düste auch die erste Abfahrt hervorragend hinunter. Beim Wechsel zum 2. Aufstieg passierte es: ein anderer Athlet rammte Philipp aus Versehen seinen Ski in den Oberschenkel. Keine Offene Wunde aber es reichte, dass Philipp sich erstmal in den Schnee setzen musste. Er nahm dann das Rennen wieder auf, nach wenigen 100 Metern musste er aber schließlich aufgeben. Völlig aus dem Rhythmus und zornig lief er auch noch blau.
Eine riesen Enttäuschung für unsere Nachwuchshoffnung. So viel hatte er sich selber erwartet und so groß waren die Hoffnungen von uns. Aber: unser Sport ist schließlich nicht Schach, passieren kann immer was….bei einer EM ist sowas halt bitter…
Das positive: die Verletzung von Philipp ist nichts ernstes. Ausser einem in allen Farben spelenden riesigen blutunterlaufenen Fleck blieb nichts hinten.
Für das morgige Rennen werfen wir alles in die Schlacht, was noch an aufrechten Recken vorhanden ist: bei den Herren Hans Wieland, Alex Fasser und Martin Bader, bei den Damen Michi Essl, Vroni Swidrak und…..Überraschung: Lydia Prugger! Sie fühlt sich wieder so gut, dass sie extra für den Singelbewerb morgen nach Tambre reist. Super, sie wird unsere Damen sehr verstärken! Die glorreichen 6 werden hoffentlich beim Abschlussbewerb noch punkten können….an den guten Wünschen und Hoffnungen scheitert es nicht!
Übrigens: heute war ein historischer Tag für unsere Deutschen Freunde: das Rennen der Cadetten (16 – 17 Jahre) gewann der 16-jährige Toni Palzer! Gratulation von den südlichen Nachbarn!