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Sprintfinale der besten 16, Startaufstellung
Auffellen Damensiegerin Vroni Swidrak (Kramsach)
Auffellen nach erster Runde, Bildmitte Manfred Holzer (Gerlos)
Manfred Holzer mobilisiert letzte Kräfte beim Skaten ins Ziel
Rennbericht Dragstar Wildschönau vom 30.12.09

Von: Werner Brugger 31.12.2009
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Die dritte Auflage des Dragster in der Wildschönau, perfekt organisiert vom Tourismusverband, dem SC Wildschönau (federführend Alex Holaus) mit der Unterstützung der Bergbahnen und der ortsansässigen Feuerwehr war ein Fest des Skitouren-Rennsports. Über 1.000 Zuseher in der Start-Zielarena Niederau sorgten für eine prächtige Stimmung, es brodelte richtiggehend.
 
Auf Grund des Schneeproblems im Steilhang (wenig Schnee in den Sturzräumen) musste die Strecke verkürzt werden (250 HM). Welch ein Gewinn für das Rennen: denn mit den drei Runden war ständige Action geboten, kaum gestartet und aufgestiegen, waren die Schnellsten zum Auffellen schon wieder da. Und die deutschen Junioren zeigten ihr Potenzial, ja, man muss langsam und anerkennend von einem deutschen Nachwuchswunder sprechen. Der 16-jährige Ramsauer Toni Palzer, der 20-jährige Seppi Rottmoser und der 18-jährige Philipp Reiter beherrschten das Rennen! Nur „gestört“ durch den Slowenen Nehj Kuhac (Platz 13 beim ersten Weltcuprennen in Pila!) und dem 24-jährigen Nationalteamläufer Martin Bader. 34.07 lautete die unglaubliche Zeit Palzers nach den drei Runden, das war ein Schnitt von knapp 4 Minuten pro 100 Höhenmeter Aufstieg. Unglaublich! Bei den Damen hatte Vroni Swidrak (Kramsach/Tirol) keine richtige Konkurrenz und gewann souverän.
 
Als „Tupfen auf das i“ wurde für die vielen Zuseher mit einem Sprintfinale (eine Runde) der besten 16 Herren und besten drei Damen der Tagessieg ausgefochten. Mit dabei einige starke Österreicher wie Rene Fischer, Manfred Holzer, Robert Eder, Stefan Widauer, Reinhard Hurth, Bernhard Haller, Jörg Randl, Martin Mattle neben Martin Bader. Aber den Sieg machten sich wieder Kuhac und Palzer aus, der im Sprintfinale um ganze 2 Sekunden hinter Kuhac den zweiten Platz erzielte. Er war dennoch, ohne in irgendeiner Form die tolle Leistung von Kuhac abzuwerten, der große Sieger des Tages. Bei den Damen war auch das Sprintfinale eine Beute von Vroni Swidrak.
 
Pechvogel des Tages: Skitouren-Organisator Stefan Widauer verlor ein Fell bei der Zieleinfahrt, 30 Sekunden Zeitstrafe, das kostete den dritten Platz in der M 30, somit wurde es Platz 5!
 
Das passende Schlusswort hatte der Geschäftsführer der LSO-Tirol und TSV-Präsident Reini Eberl parat: „Großartiger, spannungsgeladener Sport mit viel Action. Die unglaublich schnellen Aufstiege, das hohe Abfahrtskönnen (Anm. hat ihn als Skiverbandspräsidenten besonders beeindruckt), die perfekten sitzenden Handgriffe beim Auffellen, begeisterten und beeindruckten. So etwas wollen Zuseher bei einem Sportereignis sehen“. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
 
Das Rennen wurde vom TV-Produzenten Toni Silberberger aufgezeichnet. Der Rennbericht (7 Minuten) wird im Rahmen der Handball-WM gesendet, wir werden rechtzeitig über die ASTC-Homepage den Sendezeitpunkt bekannt geben.
 
Hier gehts zur Ergebnisliste

 
 

Von: Martin Dufter [zum Profil] 31.12.2009
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Gratulation zu der tollen Kulisse und zum spannenden Rennen. Weiter so deutscher Nachwuchs heizt den "Alten" kräftig ein!
 
Martin, Riap-Sport
 
 

 




 
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