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Die Tagessieger v.l.n.r.: Alexander Lugger, Michaela Essl, Markus Stock
Start in der Lavanter Forcha
Kräfteraubender Aufstieg zum Laserztörl
Der höchste Punkt am Törl
Abfahrt über 1.500 Höhenmeter!
Tagessieger allgemeine Klasse
Sieger Jugendklasse
Sieger Masters
Die Packesel Wolfi und Pepe Klocker bringen ca. 2 Millionen Turnschuhe ins Ziel
Der Mastermind hinter der Veranstaltung: Markus Huber
Rennbericht Laserzlauf in Lienz vom 6.1.2010

Von: Karl Posch 06.01.2010
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Alle Jahre wieder ist der Laserzlauf in Lienz der WIRKLICHE Beginn der Rennsaison in Österreich. Das erste alpine Rennen ist – obwohl noch sehr früh in der Saison – der Gradmesser für die heimischen Athleten: wo stehe ich? Habe ich das Training über den Sommer richtig eingeteilt?
 
Dem entsprechend viele Nennungen gab’s auch heuer wieder zu diesem harten Klassiker (nämlich 190), der seit 26 Jahren von der „Alpinen Vereinigung Alpenraute Lienz“ von Markus Huber und seinen fleißigen Burschen organisiert wird. Um den jährlichen Ansturm besser bewältigen zu können, hatten die Mannen schon gestern mit der Startnummernausgabe begonnen, was heute in einer wesentlich relaxteren Startvorbereitung in der „Lavanter Mure“ beim Heeres-Schießplatz resultierte.
 
Nach dem pünktlich um 8:30 abgegebenen Startschuss wurde ohne Ski gestartet….wegen des Schneemangels waren die ersten 500 Höhenmeter mit den Skiern am Rucksack zu bewältigen. Während die meisten der Athleten mit Laufschuhen unterwegs waren, gabs auch einige Exoten wie z.B. Klaus Gösweiner und Alexander Lugger: sie waren gleich mit den Skischuhen unterwegs. Der Wechsel auf Tourenski ging bei der Spitzengruppe unglaublich schnell vonstatten. Der Posten, der die weggeworfenen Laufschuhe einsammelte und zum Ziel brachte, traute seinen Augen nicht!
 
Der folgende lange Anstieg zum Laserztörl war wegen der angenehmen Temperaturen und einer schnellen Spur gut zu gehen. Vorne spielten sich wie üblich einige taktische Geplänkel ab. Der Anstieg ist berüchtigt, lehnt er sich doch zum Törl hin ordentlich auf und zieht sich wahnsinnig in die Länge. Einem konnte das heute nichts anhaben, er lief wie mit einer Rakete im H…: Markus Stock (Hagan-Martini-Rennteam) kam als erster am Törl mit einer Zeit von 1:35:52 an und gab dem zweiten auf der Höhe, dem Südtiroler Paul Innerhofer mit 1:36:24 eine halbe Minute. Auch der drittplatzierte und Lokalmatador  Alexander Lugger hatte mit 1:36:47 eine Minute Rückstand auf Markus. Die weiteren Platzierungen am Törl: 4. „Eingeborener“ Wolfgang Klocker, 5. Rene Fischer, 6. Jakob Hermann, 7. Andi Hofer, 8. Klaus Gösweiner, 9. Tom Wallner, 10. Christian Nindl.
 
Die Abfahrt über die Karlsbader Hütte und Dolomitenhütte bis zum Kreithof über etwa 1.500 Höhenmeter war wie alle Jahre dann siegentscheidend. Kaum ein Rennen, bei dem der Abfahrt so viel Bedeutung zukommt! Heuer hervorragend markiert, war die Strecke bis zur „Dolo“ zwar schwierig, aber doch gut fahrbar. Hinunter zum Ziel am Kreithof war‘s sehr eisig und schwierig. Alex Lugger – bekannt als hervorragender Abfahrer und praktisch in seinem privaten Vorgarten unterwegs – nahm an Dritter Stelle liegend vom Törl abwärts gleich die Verfolgung auf. Paul Innerhofer konnte er noch vor der Karlsbader Hütte kassieren, bei Markus Stock tat er sich entschieden schwerer. Stock wehrte sich seiner Haut höchst erfolgreich, das Gesicht von Lugger wurde länger und länger. Erst knapp vor dem Ziel hatte Lugger zum überholen angesetzt und war Stock , der hervorragend abfuhr, auf die Pelle gerückt. Vor dem letzten völlig vereisten Steilhang fällten die beiden dann eine weise Entscheidung: sie verbrüderten sich und fuhren gemeinsam ins Ziel, anstatt Kopf und Kragen auf den letzten 500 Metern zu riskieren. Ein toller sportlicher Zug….oder Altersweisheit? (beide Sieger sind miteinander schon 81 Jahre alt!!!) Die Siegerzeit betrug 1:54:37. Als 3. kam ein ebenfalls gewaltig fahrender Wolfgang Klocker (Hagan-Martini Rennteam) mit kaputtem Schuh (!!!) mit einer Zeit von 1:56:14 ins Ziel. Das Tagessieger-Podium war damit fest in der Hand des Nationalkaders. 4. wurde Paul Innerhofer (1:58:40), 5. der brutal starke Jakob Hermann (1:59:27, Atomic Biotech), 6. Rene Fischer, 7. Andi Hofer, 8. Klaus Gösweiner, 9. Tom Wallner, 10. Christian Nindl.
 
Bei den Damen ging es durch krankheitsbedingte Abwesenheit von Lydia Prugger und Vroni Swidrak klarer zu. Die regierende Österreichische Meisterin Michi Essl (Hagan-Martini-Rennteam) konnte mit 2:16:37 einen gelassenen Start-Ziel Sieg einfahren. Der Abstand von einer halben Stunde auf die Zweitplatzierte Andrea Innerhofer (2:36:28) und von einer Stunde auf die drittplatzierte Astrid Kopp (3:08:24) sol allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Michi keineswegs wegen des großen Vorsprungs gemütlich unterwegs war. Sie kämpfte mit den Männern und lehrte mit Ihrer zierlichen Figur so manchem arrivierten das fürchten. Die Abfahrt, noch im letzten Jahr nicht gerade die Stärke unserer Michi, meisterte Sie hervorragend, was auf die kommenden Weltcuprennen hoffen lässt.
 
Die Jugendklasse startete heuer erstmals vom Kreithof aus. Sie führte damit entgegen der Abfahrtsspur aufwärts, machte eine Schleife um die Karlsbader Hütte und ging dann wieder hinunter zum Kreithof. Eine flache, aber speziell in der Abfahrt anspruchsvolle Strecke. Dass die jungen Deutschen sehr stark sind heuer, das hatte man schon gehört. Dass der 19-jährige Philipp Reiter vom Deutschen Jugend- Nationalteam mit seiner Zeit von 1:20:41 aber gleich mit 3 Minuten Vorsprung gewinnen konnte, das überraschte dann aber schon. Unsere Ehre rettete das 19jährige Österreichische Kadermitglied Martin Weißkopf, der mit 1:23:34 Silber erreichte. Der Dritte Platz ging wieder an einen Deutschen, den 20-jährigen Maximilian Seebeck mit 1:23:58. Die weiteren Platzierten: 4. Martin Islitzer (18 Jahre, 1:24:04), 5. Philipp Brugger (18 Jahre, 1:27:51), 6. Daniel Rohringer (19 Jahre, 1:32:36). Die Leistungen der jungen aus den Deutschen und Österreichischen Nationalkadern ist damit mehr als überzeugend….die Zukunft ist gesichert!
 
Die Masters- Klasse (45+) wurde gewonnen von Toni Steiner in 2:03:38 aus Südtirol, gefolgt von den beiden Abtenauern Hans Wallinger (2:07:58) und Toni Essl (2:12:50).
 
Das Resümee dieses ersten ASTC Rennens ist ausgesprochen positiv. Organisatorisch gewohnt perfekt von der Alpenraute durchgeführt, wurden heuer die letzten kleinen Probleme (Streckenmarkierung, Parkplatzmaut, Dauer der Siegerehrung etc.) ausgeräumt. Das Rennen heute hatte – und das ist ein großes Kompliment – Weltcup-Niveau.
 
Die Leistungen der Athleten waren sehr gut, vor allem die Jugend und der Nationalkader lassen auf eine interessante Saison hoffen. Bleibt abschließend nur zu sagen: wir freuen uns schon auf den nächsten Laserzlauf am 6.1.2011!
 
Hier gehts zur Ergebnisliste
 
Bildergalerie folgt!
 
Bilder von Martin Lugger und Christian Gamsjäger

 
 
Laserzlauf 2010

Von: Hans Wallinger [zum Profil] 07.01.2010
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Habe das erste mal bei diesem Lauf mitgemacht und kann nur sagen, dass es ein ganz tolles Rennen ist.
 
Leider noch was: Jemand von den Läufern hat meine nagelneuen Laufschuhe der Marke Salomon, Gr. 42 nach dem Rennen (beim Kreithof) vertauscht.Es stand seitlich ziemlich groß Hans Wallinger drauf. Der jenige sollte sich bitte baldigst bei mir melden bevor ich große Erhebungen starten muss. Für mich als Polizist nicht sehr schwierig, da ich meine Kollegen in ganz Öterreich hab... (Ergebnisliste, wenig Läufer mit Laufschuhen, Marke Salomon, nagelneu, Gr. 42 usw...) Das alte paar Schuhe hab ich zu Hause. Würde es gerne wieder auf meine neuen Schuhe Zurücktauschen!!
 
Meine TelNr 0664/8108178
 
Danke im Voraus
MfG Hans Wallinger (Alpinpolizei Salzburg)
 
 
27. Laserzlauf - Material

Von: Markus Huber [zum Profil] 08.01.2010
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Hallo Leute,Vielen Dank noch mal für Eure zahlreiche Teilnahme beim Laserzlauf.
 
Es sind noch drei paar Turnschuhe und ein VS Gerät aufgetaucht. Wem etwas abgeht bitte bei Bergsport Gassler melden. Tel. 04852 / 62050 oder laserzlauf@alpenraute.at
Links zum Thema:
www.alpenraute.at
 
 
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