Als Hauptverantwortlicher für das Achensee Xtreme erfüllt mich der Rückblick auf das Achensee Xtreme mit großer Freude und Stolz. Hochwertiger Tourenskirennsport wurde von den Teilnehmer/Innen geboten, eine weltcupreife Stimmung war entlang der Strecke und im Start-/Zielbereich gegeben. Alle Vereine und Institutionen, die mit ihren Mitgliedern ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellten, standen den Leistungen der Sportler/Innen um nichts nach. Der nachstehende Dank, auch wenn er sehr lange ausfiel, ist einfach notwendig und zeigt zugleich, wie viele Vereine, Institutionen, Personen mithelfen m?n, um ein Skitourenrennen dieser Größenordnung überhaupt erst abwickeln zu können. Es erstaunt mich selbst.
Danke an:
- den TVB Achensee mit Mag. Martin Tschoner an der Spitze und allen Mitarbeiter/Innen (z. B. Außenstelle Maurach). Besonders Maria Wirtenberger, mit der ich alles vom Detail auf planen und umsetzen konnte, hatte sehr großen Anteil an unserem professionellen Auftritt. Dazu die perfekte Arbeit von Patrick Benko mit der Konzeption der Ausschreibungen, des Plakates und die, teils kurzfristigen Zimmeranmietungen, bearbeitet durch Daniela Steinmann, die stressresistent alles abwickelte. Dazu Franz Lückemeyer, der beim Aufbau der Achensee-Werbemittel als Profi agierte. Und kurzfristig als Streckenposten einsprang. Es ist erfreulich, dass uns die Tourismusregion rund um den attraktiven Achensee als Werbeträger entdeckt hat und unsere Sportler/Innen mit einem hoch attraktiven Wettkampf vieles zurückgeben konnten. Die mediale Wirkung des Rennens, das kann am Tag danach schon festgehalten werden, hat die Erwartungen aller übertroffen.
- Den Rofanseilbahnen mit GF Ing. Smeykal sowie Betriebsleiter Hermann Kircher und seinem Team, wo jeder sofort Hand anlegte, wenn man ihn brauchte und ebenfalls, ohne lang herumreden zu müssen, Hilfestellung gegeben wurde. Universelles Gebiet: man kann am Rofan nicht nur auf bestens gepflegten Pisten Skifahren und Snowboarden, sondern von der Bergstation aus mit Tourenskiern oder auch Schneeschuhen in einem herrlichen Gebiet traumhafte Touren unternehmen. Die Bilder des Rennens sprechen für sich.
- Den Grundbesitzer im Rofan für die Betretungserlaubnis, Hr. Graf Ulrich Goess-Enzenberg (Schloss Tratzberg).
- Dem WSV Jenbach mit Josef Moser an der Spitze, der zahlenmäßig wieder das größte Team stellte und die gesamte Arbeit des Aufbaus im Start-/Zielgelände leistete (z. B. Verpflegungsstation, Nummernausgabe, Streckenabsperrungen…). Dazu die professionelle und ungemein schnelle Zeitauswertung (Christain Brandmayr, Peter Steger), die klaglose Abwicklung der Nummernausgabe (Egon Neuner), das Nähen und Befestigen der grünen und roten Fahnen für die Markierungsstangen (Monika Steiner), Streckenposten, das Rauftragen der Markierungsfahnen auf den Berg (Sepp Moser), und, und, und. Ohne einen großen, perfekt für Veranstaltungen abgestimmten Verein mit seinen Mitgliedern wäre ein Event dieser Größenordnung nicht durchführbar. Rund zwei Stunden nach Rennende war vom Rennen schon nichts mehr sichtbar, Sepp Moser sen. meinte lapidar: alles herunten vom Berg…Dazu Mitglieder wie Ossi Sporer, der neben seinem Streckendienst auch noch Zeit fand, Fotos von höchster Qualität zu „schießen“. Josef Moser als die Stimme des Skitourenrennsportes führte wieder gekonnt, stimmgewaltig und informativ durchs Rennen.
- Den Mitgliedern des Rennteam Alpbachtal (Ulli Lackner, Manfred Holzer), die beim Spuren am Freitag und Samstag dabei waren.
- Der Skischule Achensee aktiv, die auf unsere Bitte, ihren angemieteten Platz unterhalb des Start-/Zielbereiches für das Rennen zur Verfügung zu stellen, sofort nachkam. „Veranstaltungen sind belebend, kein Problem“ so Geri. Danke an ihn und sein Team bzw. an ww-Sport Wörndle.
- Der Familie Hollaus vom Berggasthof Rofan/Almstüberl, die uns bestens und herzlich bewirteten.
- Dem Deutschen Alpenverein mit Matthias Keller, der die Deutsche Meisterschaft Jugend bei uns austrug und mit seinen Spitzenathleten für Weltcupniveau bei den Jugendlichen sorgten.
- Dem ASV Martell aus Südtirol; Alexander Erhart mit seinen Teammitgliedern waren wieder einmal als zahlenmäßig stärkstes Team vertreten (6 Teilnehmer). Wir freuen uns schon jetzt auf die erste Gesamttiroler Meisterschaft im Rahmen der Marmottatrophy bei unseren Freunden im Martelltal/Vinschgau.
- Der Gastgebergemeinde Maurach mit Bürgermeister Josef Hausberger, der selbst am Berg während des Rennens verweilte und anschließend begeistert im Almstüberl das Rennen Revue passieren ließ
- Der Bergrettung Maurach (mit Unterstützung der Jenbacher Bergretter) unter der Leitung von Hubert Moser, die nicht nur den Bergrettungsdienst am Berg versahen, sondern uns bei der Suche nach der idealen, sicheren Streckenführung während der gesamten Vorbereitung behilflich waren. Mehrmals nahm Hubert ein Schneeprofil, mehrmals waren wir gemeinsam mit Bergführer Ludwig Hausberger im Rofan unterwegs. So konnte mit der Erfahrung und dem Wissen, der genauen Kenntnis „ihrer Berge“ mit Hubert und Ludwig eine attraktive, lawinensichere Streckenführung gefunden werden.
- Unserem Medienpartner Moser Holding/Tiroler Tageszeitung (Mag. Verena Kolbitsch/Marketing, Mag. Florian Madl/Leiter Sportredaktion), die mit Werbemaßnahmen und einer noch nie da gewesenen Berichterstattung zum Rennen das Interesse in der Öffentlichkeit richtiggehend weckten. Und so wesentlich zum großen Zuschauerinteresse beitrugen.
- Dem Team von Smaragd Medien Sabrina Köhler/Tom Hofer, die großartige Aufnahmen und Filme produzierten. Völlig neue Einblicke für außenstehende in den Skitourenrennsport schuf Gerhard Hafner mit seinen Aufnahmen von der Strecke, die er „nachfahrend bzw. nachgehend“ mit Helm- und Fußkamera aufnahm. Mit dieser Produktion schafften wir es erstmals, in ORF-Tirol heute präsent zu sein. Der fachlich sehr treffende Kommentar von Martin Pabst wertete die Aufnahmen auf.
- Unserem Präsidenten und Motor des wettkampfmäßigen Skibergsteigens in Österreich, Karl Posch und seinem Team (Anna, Christian). Ohne den Grundlagen, die Karl Posch mit seiner Arbeit (z. B. ASTC-Website) schuf und ständig weiterverbessert, wäre der Skitourenrennsport auf diesem Niveau und anderen Aktivitäten (Nationalteam) in Österreich nicht vorstell- und umsetzbar.
- Dem Land Tirol mit Lhstv. Hannes Gschwentner, der in seiner Funktion als Sportlandesrat immer wieder für unsere Anliegen und der Bitte um finanzielle Unterstützung ein offenes Ohr hat. Er weiß die touristische Wirkung für Tirol nach außen, unsere Arbeit mit den Jugendlichen zu schätzen, weshalb es ihm auch möglich ist, im Rahmen der Förderrichtlinien Gelder für uns aus dem Sportbudget zur Verfügung stellen zu können.
- Danke für den Besuch an den Nationalratsabgeo. Hermann Krist. Hermann Krist ist Sportsprecher seiner Parlamentsfraktion und ein sehr enger Vertrauter des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport, Norbert Darabos. Er war in Vertretung des BM als aufmerksamer Beobachter vor Ort, und sehr beeindruckt. Hermann Krist, der sich in charmanter Begleitung seiner Barbara befand, wird unser Bemühen um Anerkennung nachhaltig unterstützen. Trotz längerer Rückreise lie?er es sich nicht nehmen, die Siegerehrung vorzunehmen. Und ungeplant passend: Hermann Krist ist Vizepräsident der Paraolympics und konnte den beiden Südtiroler Gehörlosen für ihre hervorragenden Leistungen Ehrenpreise übergeben. Die Freude bei Michael Isara und Martin Larch war groß. Ohne dass wir uns verständigen konnten, verstanden wir uns: ein Händedruck, ein Lächeln kann tatsächlich mehr als tausend Worte sagen.
- Unserem Partner aus dem Sportartikelhandel, Riap Sport aus Bad Reichenhall. Inhaber Rupert Baumgartner, in der Szene als „Riapei“ bekannt, war samt Stand und mit Unterst?ng seines Sohnes vor Ort. Und konnte einigen Teilnehmern gleich mit fehlenden Ausr?ngsgegenst?en aushelfen…
- Meinen Vorstandkollegen/Innen im ASKIMO Tirol: neben den bereits genannten Josef Moser, Peter Steger und Ulli Lackner halfen Vroni Swidrak (spuren am Freitag) und Kassier Florian Landl, der als Spurer, Streckenposten diente. Dazu startete er am Sonntag bereits um 7.30 Uhr ins Rofan, um die Strecke nochmals auf alle Sicherheitsabsperrungen und Streckenmarkierungen zu kontrollieren. Und nun darf er nochmals in den nächsten Tagen einige Stunden in die Abrechnung investieren…
Aus sportlicher Sicht erlaube ich mir meinen Senf dazu zu geben: das Niveau in unserer Spitze ist gestiegen, als Tiroler verleihe ich meiner Freude Ausdruck, dass wir mit Alexander Fasser und Wolfgang Klocker vor heimischer Kulisse einen Doppelsieg feiern konnten. Unser Nationaltrainer Alex Lugger wird’s verkraften, er konnte dieses Gefühl schon mehrmals auskosten. Erfreulich für die Mitglieder des Nationalteams, dass er in Zukunft ohne eigenen Rennstress noch intensiver zur Verfügung stehen wird, schade um den Sportler Alex Lugger und die Atmosphäre, wenn die stimmgewaltige Lesachtaler Fangemeinde ohne einem aktiven Alex Lugger fehlen würde. Alleine der Stimmung wegen: bitte schnell einen oder eine im Lesachtal „schnitzen“, damit der Lesachtaler Fanclub weiter für Stimmung sorgt… Zurück zum Sport: dass fast zwei Dutzend Jugendliche am Start waren und in der Österreichwertung der Juniorenklasse ein halbes Dutzend sehr nahe beisammen liegt, ist mehr als erfreulich. Die Überraschung zweifellos Bruno Wilberger (Seefeld), der hinter den arrivierten Martin Weisskopf und Philipp Brugger aufs Stockerl lief. Dazu haben wir endlich unser erstes Mädel im Nachwuchs. Ina Forchthammer (14) ist aber nicht nur dabei, ihr muss man Potenzial zugestehen. Hoffentlich gesellen sich in ihrem Sog bald andere dazu, bei den Burschen begann es auch nur mit Dreien vor drei Jahren…
Danke auch noch mal an euch, vor allem an dich, Werner, für die Top Kooperation und das schöne Rennen - ich höre ausnahmslos positives Feedback aus DAV-Kreisen. Das Rennen in dieser Form hat definitiv Potential für noch mehr!