Zu Ende ist die Saison der Skibergsteiger noch lange nicht…und schon gar nicht die Kräfte unserer Nationalteam-Athleten! Das heutige Weltcuprennen „Grand Beal“ im Nationalpark Queyras in der französischen Region Hautes Alpes war für uns eher als „kleiner Bewerb“ gedacht, nur Alex Fasser und Michi Essl, ohne Begleiter, wurden entsandt, zu weit die Distanz nach Frankreich. Die beiden hatten sich nach den bisherigen Saisonerfolgen und dem Sieg beim Dachstein Xtreme letzte Woche diese Sonderentsendung verdient. Zudem konnten sie dankenswerter Weise mit dem deutschen Nationalteam in einer Fahrgemeinschaft mitfahren. Prompt haben die beiden voll zugeschlagen: aufgrund heftiger Schneefälle und Lawinengefahr musste das Rennen zwar umlegt werden, es ging auf drei Runden durch den Wald. Nach dem Ausfall der Spanierin Miro Mireia konnte sich unsere wetterfeste Michi (man weiß ja: je schwieriger es wird, umso mehr taugts ihr) an den hervorragenden 6. Gesamtplatz setzten und entschied die Espoir-Klasse für sich. Goldmedaille in einem Weltcuprennen! Wahnsinn!
Nicht minder bemerkenswert die Leistung von Alex Fasser, der sich dank hervorragender Wechsel und Abfahrten auf den 9. Platz bei den Herren einreihte. Top Ten im Weltcup….da soll nochmal einer sagen, die Österreicher sind ein Entwicklungsland im Skibergsteigen…
Recht viele Infos haben wir noch nicht bekommen aus dem Schneechaos in Frankreich, allerdings dürfte Michi mit ihrem heutigen Ergebnis auch auf Platz 4 der Gesamt-Weltrangliste gerutscht sein.
Gratulation an die beiden Frankreich-Reisenden. Michi zum sechsten Gesamtplatz und zum Sieg Espoir, und Alex Fasser zum ersehnten, und nun tatsächlich erreichten Top-Ten-Platz im Weltcup. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung, die nun mit diesem 9. Platz im Weltcup eine Fortsetzung gefunden hat.
Dazu heute der hervorragende Dachstein-Bericht im ORF, ein guter Tag für uns!
Wahnsinn, echt super! Herzliche Gratulation an die zwei! Da sieht man es eindeutig: Österreich ist ein hartes Gebirgsvolk, dass sich nicht unterkriegen lässt - die zwei Spitzensportler beweisen es. Je schwieriger die Bedingungen, je länger die Saison, desto besser die Ergebnisse! Ich sag's eh immer schon: der Winter sollte halt noch a bissl länger dauern ;-)