Die Sensation ist perfekt! Österreich hat die ersten Stockerlplätze der Geschichte im internationalen Schibergsteigen! Die junge Athletin Michaela Essl aus Abtenau/Salzburg, die beim Weltcupfinale die Chance auf eine Bewährung bekommen hatte und außertourlich ins Nationalteam aufgenommen wurde, debütierte heute mit einem 2. Platz in der Klasse Juniors. Und Martin Bader, der Youngster aus Innsbruck, heimste eine Bronzemedaille im Gesamtweltcup ein!
Das Rennen im berühmten Skiort Madonna die Campiglio war eines Weltcups würdig: trotz schwieriger äußerer Bedingungen mit Schneefall und Nebel schafften es die Veranstalte, ein alpines und aufregendes Rennen zu bieten. Die Ergebnisse der Österreicher waren mehr als sehenswert: hinter dem alles überstrahlenden Franzosen Florent Perrier (1:52:39) konnte Alex Lugger (1:57:40) einen 9. Platz nach Hause bringen, Martin Bader (2:10:30) schaffte bei den Espoirs den perfekten 4. Rang. Ebenfalls auf dem 9. Platz bei den Cadetten landete ein extrem starker Philipp Brugger, der trotz einer kaputten Bindung durchbiss. Alex Fasser (2:03:37) landete am 14. Platz, ebenfalls brutal stark. Und Michaela Essl war mit Ihrem 2. Rang bei den Juniors sowieso die Überraschung des Tages: auch deshalb, weil Michi schweres Material hatte und damit keineswegs in der selben Liga wie Ihre Konkurrentinnen spielte.
Traurig nach dem Rennen war einzig Andi Ringhofer, der mit denselben Symptomen wie beim Dachstein Xtreme zu kämpfen hatte und dieselbe Konsequenz zog. Ringo bekam keine Luft und gab nach kurzem Rennen auf. Schade, denn die Form würde eigentlich passen. Aber: es kommen auch für Andi wieder bessere Tage, wir kennen ihn ja.
Erfreulich: fast 10 Österreicher waren ausserhalb des Nationalteams in der offenen Klasse mit im Rennen und konnten Weltcupluft schnuppern. Fein, dass das Interesse an unserer Sportart wächst und wächst.
Nachdem Madonna das Abschlussrennen des Single- Weltcups war, gibt’s nun auch eine Gesamt- Weltcupliste…und die ist super erfreulich für Österreich in seiner ersten Saison mit Nationalmannschaft:
Bei den Seniors belegt Alex Lugger den 9. Gesamtrang, Alex Fasser den 25., Andi Fischbacher den 28. und Wolfi Klocker den 43. Rang.
Bei den Espoirs erringt Martin Bader den 3. Gesamtrang. Eine Sensation, gewaltig!
Im Europacup bei den Juniors (in den Jugendklassen gibt es keinen Weltcup) belegt Michaela Essl den überraschenden und gewaltigen 5. Gesamtrang, Martin Walder finisht auf Rang 21.
Beim Europacup der Cadetten belegt Philipp Brugger den 8. Gesamtrang, Martin Mattle liegt auf Rang 15.
Nun sind unsere Helden grad auf dem Weg nach Hause. Nach solchen Ergebnissen ist sogar die lange Heimreise angenehm!
Mit Fug und Recht kann man sagen, dass das erste Jahr des Österreichischen Nationalteams ein durchschlagender Erfolg war. Nicht nur, dass das Team unter schwierigsten Bedingungen handlungsfähig aufgestellt wurde, auch die Ergebnisse passten gleich im ersten Jahr. Mejr kann man sich für ein Debüt- Jahr nicht wünschen. Alle Erwartungen wurden massiv übertroffen. Das aufgestellte Konzept ist offensichtlich schlüssig, auch wenn man bedenkt, dass die Medienwirkung gewaltig war. Es gibt noch keine genauen Zahlen, aber die Presse hat heuer auf das Nationalteam reagiert, dass es eine Freude war. Alle großen Tageszeitungen waren ständig am berichten. In diesem Sinne ist unseren Sportlern ausdrücklich zu gratulieren und es ist Ihnen eine Ruhepause vergönnt…bevor es im nächsten Jahr noch besser weitergehen wird!
Vorerst möchten wir Euch zu den super Leistungen Eures Teams gratulieren. Wir waren bei diesem Rennen dabei und möchten uns besonders nochmal bei Alex Lugger bedanken der sich für meine Frau und Tochter einsetzte und uns ein Zimmer besorgte. Also habt Ihr nicht nur Spitzensportler in Eurem Team die gewaltige Leistungen bringen sondern die auch noch menschlichkeit besitzen. Danke nochmals. Helmuth u. Fam.
Wieder eine Wahnsinns Leistung von unseren Burschen und natürlich auch von da Michi! Ich Gratuliere euch ganz herzlich. Jetzt gehts endlich in die Sommerpause.
Viele Grüße aus der Pyhrn-Priel Region wünscht euch Andi.